Das weltweit aktive britische Unternehmen Dyson hat sich seit zwanzig Jahren auf die Herstellung von Staubsaugern spezialisiert und ist im hochpreisigen Segment sogar deutscher Marktführer. Jetzt soll das Sortiment um die immer beliebteren Saugroboter erweitert werden und für die breite Masse verfügbar sein. Das Besondere: Per Smartphone-App schickt der Roboter die bereits gesaugten Stellen in einer Analyse an den Benutzer.

In Japan kündigte Dyson nun den „360 eye“ an, ein intelligenter Hausroboter, der selbstständig alle Böden reinigt, während man selbst anderen Tätigkeiten nachgehen kann. Im ersten Halbjahr 2015 soll er auf dem Markt erscheinen. Der markante Produktname spielt auf die Rundumsicht des Gerätes an: Der Dyson soll stets seine Position im Raum ermitteln und somit zielgerichteter putzen können.

Damit das auch in der Praxis funktioniert, ist auf der Oberseite des kleinen Roboters ein ausgeklügeltes Echtzeit-Kamerasystem mit Panorama-Linse mit 30 Bildern pro Sekunde eingebaut, das durch Geometrie und Trigonometrie den Raum analysiert. Für die nötige Saugleistung sorgt eine kompakte Version der Radial Root Cyclone Technologie, die wie von anderen Geräten bereits bekannt beutellos durch Zentrifugalkräfte Staubpartikel einsaugt. Im Kern werkelt ein 100 Watt Dyson Digitaler Motor V2 mit 78.000 U/min. Angetrieben wird er von einer Lithium-Ionen-Batterie.

Ein weiteres besonderes Merkmal des Dyson 360 eye: Anstatt handelsübliche Räder zu benutzen, setzen die Hersteller auf Raupenketten aus gerippten Gummi, um auf beinahe jedem Boden guten Halt zu haben. Die Bürstwalze soll durch Carbonfasern für eine besonders schonende Reinigung von Hartböden sorgen. Die Steuerung erfolgt auf Wunsch per App für iPhone oder Android-Geräte.

Bildquelle: www.dyson360eye.com