Das Einsteigermodell IC1012 von Fakir sagt der teureren Konkurrenz den Kampf an. Wir haben es ausführlich unter die Lupe genommen. Als mittelständisches Traditionsunternehmen der Familie Kicherer fertigt Fakir seit über 80 Jahren Reinigunsmaschinen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Dazu zählen auch die Bodenstaubsauger. Wie gut kann sich der Fakir IC1012 im Test gegen seine Konkurrenz behaupten? Eine wichtige Frage. Alle Infos über das Modell hier.
Update: Der Akkusauger ist aktuell nicht mehr im Handel verfügbar. Aktuellere Modelle finden Sie auf der Übersichtsseite.

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Verpackung und Lieferumfang

Fakir legt seinen Fokus auf Funktionalität, spart aber trotz niedrigem Gerätepreis nicht an der Ausstattung: Neben dem obligatorischen Ladegerät mit Kabel und einer Fugendüse findet sich zusätzlich eine Wandhalterung im Karton, mit der das Gerät ordentlich verstaut und auch gleichzeitig – zusammen mit dem Ladegerät – aufgeladen werden kann. Ausserdem finden sich in der Verpackung noch der waschbare Filter, auf den wir im Folgenden noch ein Auge werfen werden.

Bauform und Handhabung

Der IC1012 gibt es nur in der Farbe mattschwarz. Auffällig ist die angenehm längliche und schmale Fugendüse. Die grauen Plastik-Knöpfe machen auf den ersten Blick keinen wertigen Eindruck, sind jedoch wie der Rest des Gerätes durchaus solide verarbeitet. Wir konnten kein Klappern oder Wackeln feststellen.

Beim Saugen muss die Schaltertaste die ganze Zeit gedrückt bleiben – hier wäre durchaus eine Feststellfunktion wünschenswert gewesen. Im Betrieb störte uns das jedoch nicht allzu sehr, da der Knopf gut mit dem Daumen zu erreichen ist. Der Filter ist waschbar und damit pflegeleicht.

Der Fakir IC1012 präsentiert sich mit gerade mal 830 Gramm als echtes Leichtgewicht unter den Akkusaugern und hängt damit die meisten Konkurrenten ab. Das sorgt zusammen mit dem stromlinienförmigen Design für angenehmes Arbeiten auch an schwer zugänglichen Stellen.

Leistungsdaten und Reinigungsfähigkeiten

Der 7,2V starke Motor wird durch einen 6-zelligen NiMH-Akku (Nickel Metallhydrid) betrieben. Sein direkter Konkurrent aus dem Hause Fakir, das Modell Fakir LHN18 hat dagegen im Vergleich 18V unter der Haube und setzt auf die moderne Lithium-Ionen Akkutechnologie. Dafür kostet er auch beinahe das Dreifache.

Die etwas abgespeckte Technik sorgt im Betrieb für eine überdurchschnittliche Lautstärke, die jedoch nicht sonderlich störend ausfällt, da sie im Vergleich zu normalen Staubsaugern noch sehr moderat ist. Bei der Saugleistung zeigt der IC1012 dann sein wahres Können – man merkt sofort, warum der kleine Motor derart aufdreht. Ob Katzenstreu oder Brotkrümel, kleinere Verschmutzungen verschwinden zuverlässig im Fakir. Eine beachtliche Leistung für den Preis. Bei einem Volumen von ca. 0,4 Liter ist Schluss und der Filter muss geleert und gereinigt werden, was ebenfalls ein guter Wert in der Preiskategorie ist. Der Filter kann ganz simpel mit einem anderen Staubsauger abgesaugt oder unter klarem Wasser gereinigt werden.

Von den vom Hersteller genannten maximal 15 Minuten Laufzeit schafften wir im Test im Mittel eher nur zehn Minuten. Die erreicht er aber regelmässig ohne Probleme. Danach lässt die Leistung etwas nach und der Akkusauger muß alsbald zurück in die Ladestation. Somit eignet sich der IC1012 für kürzere Saugaufgaben. Wer sich ranhält, sollte aber auch in den zehn Minuten ein Auto komplett gesaugt bekommen. Verglichen mit der Konkurrenz und insbesondere vor dem Hintergrund des günstigen Preises und der verwendeten Akkutechnik sind aber durchschnittlich 10 Minuten ein ordentliches Ergebnis.

Fazit zum Fakir IC1012 Test und Vergleich

„Klein aber oho“: Wenn es mal schnell gehen muss, ist der IC1012 ein zuverlässiger Partner. Für einen Preis von unter 30 Euro macht er genau das, was er soll – nicht mehr und nicht weniger. Das geringe Gewicht und die verhältnismäßig gute Leistung sprechen für ihn. Unter dem Gesichtspunkt der Preis-Leistung macht das in der Summe eine klare Kaufempfehlung. Allerdings muss man verschmerzen können, dass bei Lautstärke, Komfort und Akkulaufzeit noch deutlich Luft nach oben ist. Auch wer Wert auf ausgefallenes Design legt, sollte möglicherweise zu teureren Produkten greifen.