Der Design-Handstaubsauger LHN18 mit Lithium Ionen Akkutechnologie von Fakir musste im Test zeigen, ob er seinem Preis gerecht wird. Die Firma Fakir ist seit vielen Jahren für Hausgeräte der mittleren bis oberen Klassen bekannt. Dazu zählen auch die Handstaubsauger. Fakir versucht, durch zeitloses Design sowie überzeugende Technik zu begeistern. Der Fakir LHN 18 black ist ein Handstaubsauger der gehobenen Preisklasse. Wie gut ist er im Test? Wir haben die wichtigsten Infos zum Akkusauger zusammengestellt, damit Sie sich vor dem Kauf besser entscheiden können. Im Handstaubsauger Test von Haus & Garten Test (6/2012) erreicht der LHN18 die Note „sehr gut (1,4)“.

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Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung entspricht der Unternehmens-Philosophie, ist tendenziell klassisch und schlicht gehalten. Sie unterstreicht die Optik des Gerätes, worauf jedoch später genauer eingegangen wird. Der Lieferumfang ist in quantitativer Hinsicht überzeugend: Der Fakir LHN 18 black kommt mit Wandhalterung (Ladestation), Fugendüse und Möbelbürste. Die Qualität lässt jedoch beim Zubehör im direkten Vergleich zum eigentlichen Gerät etwas nach. Die Fugendüse ist ein wenig kurz geraten aber die Möbelbürste erfüllt ihren Zweck und ist als gelegentliches Hilfsmittel zu gebrauchen.

Bauform und Handhabung

Die Form des Fakir Handstaubsauger ist schmal und elegant. Konkurrenz-Modelle wirken dagegen beinahe klobig, ein Eindruck, der zudem durch das geringe Gewicht von 1,1 kg verstärkt wird. Der Griff ist aus ergonomischer Sicht nicht optimal und auch die geschlossene Form ist Geschmackssache; dennoch liegt der LHN 18 black gut in der Hand.

Das leicht futuristisch wirkende Design ist nicht zu auffällig und passt in jeden Haushalt. Im Gegensatz zu den Aufsätzen ist die Verarbeitung des Saugers selbst sehr hochwertig. Ein zu verschmerzendes Manko ist womöglich die Hochglanzoberfläche, die jeden Fingerabdruck sichtbar macht.

Das Unternehmen Fakir verzichtet auf ausgefallene Filter-System und stattet dieses Modell mit einem bewährten HEPA-Filter aus, der den Bedienkomfort zusätzlich steigert.

Leistungsdaten und Reinigungsfähigkeiten

In der Königsdisziplin der Handstaubsauger kann der LHN 18 black auf ganzer Linie überzeugen. Eine Leistung von 18 V liegt deutlich über dem Niveau der Mittelklasse-Modelle und macht sich in der Praxis bemerkbar. Selbstverständlich kann ein Handstaubsauger keinen Bodenstaubsauger ersetzen, dieses Gerät beseitigt jedoch auch groben Schmutz und dient als optimale Ergänzung für die schnelle Reinigung.

Falls die Reinigung doch ein wenig länger dauern soll, ist dies durch die sehr lange Betriebsdauer von bis zu 25 Minuten problemlos möglich. Im Praxistest wurde zwar eine geringfügig kürzere Saugdauer gemessen, dies ist aber dennoch äußerst positiv einzuordnen. Gleichzeitig muss an dieser Stelle die kurze Ladedauer erwähnt werden. Trotz der langen Betriebszeit ist der Akku nach maximal 6 Stunden wieder vollständig aufgeladen – am Akku wurde definitiv nicht gespart.

Schlicht aber sinnvoll ist weiterhin auf der einen Seite die Kontrollleuchte, die den Akku-Stand durch die Farben Rot und Grün kennzeichnet. Angenehm ist, daß es sich beim Ein-/Austaster um einen richtigen Schalter handelt. Es gibt Handstaubsauger, bei denen der Taster während des Saugvorgangs ständig gedrückt bleiben muß. Dies ist beim Fakir-Gerät aber erfreulicherweise nicht der Fall.

Auch die Ladestation erfüllt ihre Aufgaben zufriedenstellend, wobei vor allem der Überladeschutz für eine Langlebigkeit des Akkus sorgt. Aufgrund der Saugkraft gehört der LHN18 nicht zu den Leisetretern, aber angesichts der in der Regel kurzen Saugdauer ist dieser Umstand gut zu verschmerzen.

Fazit Fakir LHN 18

Hoher Preis – hohe Qualität. Die Kernanforderungen eines Handstaubsaugers werden von Fakir LHN 18 black sehr gut erfüllt. Sowohl Saugleistung als auch Betriebsdauer und Ladezeit machen dieses Modell zu einem Spitzenreiter in seiner Preisklasse. Hinzu kommen das ansprechende Design und die hochwertige Verarbeitung, so dass über die kleinen Mängel größtenteils hinweggesehen werden kann. Lediglich die minderwertige Qualität der Aufsätze darf nicht außer Acht gelassen werden, wodurch sich ein geringer Punktabzug ergeben muss.