Der Solac AA3400 “EcoGenic” Saugroboter Mopp-Funktion und UV-Bodendesinfektion im Test auf Herz und Nieren geprüft. Bereits seit über einhundert Jahren fertigt der spanische Hersteller Solac innovative Produkte für den Haushalt an. Da auch Bodenpflege zu den Kompetenzen des Unternehmens zählt, gibt es jetzt auch einen Saugroboter, und zwar den Solac AA3400 “Eco Genic”. Der selbständige Staubsauger EcoGenic soll die Hausarbeit erleichtern. Dank der Programmierfunktion reinigt er die Wohnung auch, wenn niemand zu Hause ist. Ob der Saugroboter seine Aufgabe auch gut ausführt, haben wir in unserem Solac “EcoGenic” Test geprüft.

Verpackung und Lieferumfang

Bereits beim Auspacken fiel uns das umfangreiche Zubehör auf. Mitgeliefert wurde ein Moppaufsatz mit zwei Tüchern, zwei Ersatzbürsten, UV-Desinfektion, Ersatzfilter, eine Barriereeinheit sowie eine Fernbedienung. Der Saugroboter Solac EcoGenic selbst sieht edel in seinem schwarz glänzenden Korpus aus.

Reinigungsprogramme

Gestartet werden kann der Solac EcoGenic entweder durch einen einfachen Knopfdruck, durch die Fernbedienung oder durch die Programmierfunktion. Eingegeben werden kann bei der Programmierfunktion der Reinigungstag, die Uhrzeit sowie das Reinigungsprogramm.

Bei den Reinigungsprogrammen handelt es sich um ein schnelles Programm für Böden, die wenig verschmutzt sind oder ein langsames Programm für die sehr gründliche Reinigung.

Für Teppich- und Hartboden

Der kleine Saugroboter EcoGenic erkennt allein, ob es sich um einen Hartboden oder einen Teppichboden handelt. Die Borsten passen sich dem jeweiligen Bodentyp an. Zudem gibt es eine spezielle Pflege für Parkettfußböden, der Solac EcoGenic hat eine Mopp-Funktion.

Für eine besondere Hygiene sorgt eine UV-Lampe, die den Boden desinfiziert. Die UV-Desinfektion ist für Familien mit Kindern geeignet. Auch diese Funktion haben wir im Solac “EcoGenic” Test ausprobiert.

Für die Desinfektion benötigt der Solas EcoGenic natürlich etwas mehr Zeit, als für das schnelle Reinigen. Danach ist der Fußboden allerdings auch hygienischer sauber.

Sensoren und Navigation

Ausgestattet ist der Solac EcoGenic mit diversen Sensoren, die Hindernisse, Kanten sowie auch Treppenabsätze erkennen. Vor den Möbeln dreht der Saugroboter ab, damit die Möbel nicht beschädigt werden. Die Barriereeinheit hat eine Reichweite von sieben Metern, dadurch kann verhindert werden, dass der kleine Saugroboter in Bereiche fährt, die nicht gereinigt werden sollen.

Akkulaufzeit

Sobald er mit seiner Arbeit fertig ist, fährt der EcoGenic zur Ladestation, um seinen Akku aufzuladen. Normalerweise reicht eine Akkuladung für etwa 90 Minuten reinigen sowie saugen. Sollten die 90 Minuten nicht reichen, fährt er rechtzeitig zum Aufladen zur Ladestation und danach wird der Reinigungsvorgang fortgesetzt.

Günstiges Mittelklassemodell

Der Solac EcoGenic gehört zu den intelligenten Saugrobotern. Übrigens ist er weitgehend baugleich mit dem Klarstein Cleanrazor, beide Mittelklasse-Saugroboter stammen aus asiatischer Produktion. Da der asiatische Hersteller bereits seit Jahren Erfahrung in der Anfertigung von Saugrobotern hat, kann der Solac EcoGenic durchaus als Konkurrent zu den einfachen Roomba Modellen gerechnet werden.

Test und Kundenwertung

Viele Kunden sind mit dem Solac EcoGenic sehr zufrieden, durchschnittlich erhielt der Saugroboter vier Sterne. Die Akkulaufzeit wurde als gut bezeichnet, bei einigen hielt der Akku sogar zwei Stunden. Die Sensoren erkannten die Hindernisse sehr gut und vermieden einen Kontakt mit den Möbeln. Verglichen mit einem normalen Staubsauger ist der Solac EcoGenic wesentlich leiser. Die Ladestation fand er gut wieder.

Fazit Solac AA3400 EcoGenic

Uns erschien der Saugroboter im Solac “EcoGenic” Test gut ausgestattet und ausgereift. Die Reinigungsleistung auf Hartböden sowie auf Teppichboden war sehr gut. Hindernisse wurden in den meisten Fällen von dem Solac EcoGenic nicht berührt und trotzdem wurde der Boden dank der Borsten bis zum Rand gereinigt. Hartböden können zusätzlich mit einem Wischbalken gereinigt werden. Als negativ empfanden wir lediglich die Standfestigkeit der Ladestation, die nicht sicher an der Fußleiste steht und vom Saugroboter beim Anfahren oft angekippt wird. Dann kann der Saugroboter nicht zum Laden andocken.